Herkunft

unseres Tees

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“Der Tee hat weltweit eine besondere Bedeutung bei freundschaftlichen Zusammenkünften.” Peter Oppliger

«Ausgewählte biologische Tees, «fair trade» und von Produzenten, die wir kennen.»

Japan – Insel Kyushu

Japan ist in der Pflege der Plantagen und der Teeverarbeitung zu Grünem Tee –ausschliesslich aus der Camellia sinensis – weltweit führend. Entsprechend vielfältig und umfassend zeigt sich auch unser Angebot. Im Süden der japanischen Insel Kyushu, nahe der Stadt Kagoshima, liegt das klimatisch idealste Teeanbaugebiet Japans. Von diesen Plantagen stammen unsere Grüntees Gyokuro, Yama-no-cha, Bancha, Genmaicha sowie Mattcha «cuisine».

Alle Tees stammen aus kontrolliertem, garantiert pestizidfreiem und natürlich-organischem Anbau der Herkunftsplantage. Sie alle sind von der OFPA (Organic Farming Promotion Association Japan / Vereinigung zur Förderung des ökologischen Landbaus, Japan) zertifiziert und mit dem «JAS»-Label ausgezeichnet. Verantwortlich für die Verarbeitung dieser Tees ist Kotaro Tanimoto, ein Tee-Experte aus Shizuoka, mit dem wir seit Jahrzehnten zusammenarbeiten.

 Japan - Uji

Uji ist eine kleine, traditionelle Teestadt, zwischen den Kulturorten Kyoto und Nara. Dort existiert seit über 400 Jahren das älteste Teehaus Japans. Es wurde im 16. Jahrhundert von einem Freund des legendären Teemeisters Rikyu gegründet. Die Umgebung von Uji ist der Geschichte nach das älteste Teeanbaugebiet Japans. Die dortigen Teepflanzer haben sich speziell auf die Produktion des traditionellen Mattcha – dem Pulvertee für die Teezeremonie – spezialisiert. Von hier stammt unser Mattcha UJI Gold Label.

Mattcha ist der traditionelle Pulvertee, hergestellt aus sehr jungen, handgepflückten Schattenblättern. Der echte Mattcha wird in Steinmühlen von Hand pulverisiert. Alle unsere Mattcha Pulvertees sind ebenfalls Bioqualität, ausgezeichnet mit dem «JAS»-Label «Organic». Dies ist für Mattcha besonders wichtig, da mit dem Mattcha-Pulver das ganze Teeblatt getrunken wird. Mattcha wird mit dem speziellen Bambusbesen (Chasen) in der Teeschale zubereitet und als Exklusivität und speziell während der Teezeremonie serviert. Für Liebhaber ist der Mattcha ein Hochgenuss mit speziell kräftigem Geschmack und sehr anregender Wirkung. Zubereitung: Pro Teeschale max 2 g Pulver, d.h. 1 bis 2 japanische Bambuslöffel (Cha-Shaku) mit 1 dl Wasser (ca. 60°) schaumig rühren.

Sikkim

Das ehemalige kleine Königreich liegt am Fusse des Himalayas, zwischen Nepal im Westen und dem Königreich Bhutan. Die höchsten Berge des Himalayas bilden im Norden die Grenze zu Tibet (China). Seit 1975 gehört Sikkim aus strategischen Gründen als selbstverwalteter Bundesstaat zu Indien. Sikkim zählt heute ca. 610 000 Einwohner.

Seit 1980 wird das ganze Land streng biologisch bewirtschaftet. Dies gilt natürlich auch für die Temi-Teeplantage, welche der damalige König im Jahre 1960 errichtet und dem Volk von Sikkim geschenkt hatte. In diesen Temi-Plantagen auf einer höhe von bis zu 2000 m.ü.M wird unser Yellow/Black Spring Tea FTGFOP produziert.

Zu den interessierten Besuchern dieser aussergewöhnlichen Teeplantage gehört auch der Dalai Lama. Herkunft und Qualität machen diesen Tee zu einem edlen Getränk für Liebhaber, welche ihren Tee mit Achtsamkeit, in Ruhe und mit Gelassenheit geniessen.

Indien – Westbengalen

Unser Teefreund Rajah Banerjee ist nicht nur der fachliche Berater der Temi-Teeplantagen, sondern auch der Betreuer der «Adarsh Muna»-Plantage, nahe der Grenze zu Bhutan. Hier hat Rajah Banerjee seine Zukunftsvision «Partnership NOT Ownership» in die Tat umgesetzt. Die Vision RIMPOCHA TEAS umfasst die folgenden Ideale:

Die Plantagen gehen zurück in den Besitz der lokalen Bauern

  • Biodynamischer Teeanbau auf gesunden Böden

  • Fairer Handel

  • Technische und fachliche Beratung durch anerkannte Spezialisten

All dies führt zu

  • glücklichen Bauern und Pflückerinnen

  • besserer Produktion

  • gesünderen Menschen

«Adarsh Muna» ist eine Dorfgemeinschaft von drei kleinen Weilern, deren Einwohner ihre Teeplantage als gleichberechtigte Besitzer nach streng biologischen Vorgaben bewirtschaften. Dazu gehören kleine Reisfelder, Fruchtbäume und Gemüseanbau für die Selbstversorgung.

Von «Adarsh Muna» haben wir folgende Tees ausgewählt, die von der Firma «Rimpocha Teas» (Rajah Banerjee) verpackt werden:
 

  • RIMPOCHA «Himalayan Green»

  • RIMPOCHA «Spice-Tea»

  • RIMPOCHA «Full Moon Tea»
     

Die Blätter für den «Vollmond-Tee» werden ausschliesslich in Vollmondnächten geerntet. Damit soll dieser Tee nach alter Tradition die Botschaft des klaren Mondes enthalten und trotz seines Koff eingehaltes Teegeniessern auch abends «innere Ruhe» vermitteln.